Hunger nach Anerkennung - gemeinsam Schulkultur gestalten -

Manchmal entsteht der Eindruck, Schulen, Elternhäuser, Sport- und Kultureinrichtungen sowie Einrichtungen der Jugendhilfe führten jeweils ein einsames Inseldasein und Eltern seien damit beschäftigt, ihre Kinder und Jugendlichen von einer Insel zur nächsten zu transportieren. Dieser „Verinselung“ wollen wir entgegen wirken. Wir wollen Brücken bauen für alle diejenigen, die sich in der Verantwortung sehen, die Gegenwart und die Zukunft eben dieser Kinder und Jugendlichen positiv zu gestalten. Wir wollen Brücken bauen für bessere Entwicklungschancen in einer heterogenen Gesellschaft und für eine nachhaltige Wirkung unserer Bemühungen.

1. Fachtag für Streitschlichtung in Bremen - für Schülerinnen und Schüler, die Streitschlichter sind oder werden wollen

Nur gemeinsam können Schule, Eltern, pädagogische Einrichtungen und andere Institutionen erfolgreich Zukunft gestalten. Deshalb haben wir vor 2 Jahren angefangen Brücken zu bauen. Unterschiedliche Organisatoren ziehen seitdem unter dem Logo „Brücken bauen“ an einem Strang.

In diesem Jahr haben wir (ZEB/ZEBiS e. V., LIS, ServiceBureau Jugendinformation, Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jungend und Soziales und die Bürgerstiftung Bremen) den ersten Bremer Fachtag Streitschlichtung organsiert, der als Kick-off für regelmäßig stattfindende Streitschlichtungs - Fachtage gedacht ist.

Hunger nach Anerkennung - 2. Fachtag für Gewaltprävention im Schulalltag

Im Rahmen unserer Kooperationsreihe „Hunger nach Anerkennung“ findet am Freitag, 8. Mai 2009, 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr im LIS, Am  Weidedamm 20, ein zweiter Fachtag mit verschiedenen Workshops statt, zu dem wir Schulklassen der Sekundarstufe I gemeinsam mit ihren Lehrkräften/ Sozialpädagog/innen einladen.
  • Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten mit ihren Teamern und Teamerinnen die jeweils gewählten Themen, während parallel dazu
  • die Lehrkräfte bzw. Sozialpädagog/innen an einem eigenen Workshop für Pädagog/innen zum Thema „Praktische Übungen zur Gewaltprävention für Pädagog/innen“ teilnehmen. Diesen Workshop wird Peter Hegeler, Schulpsychologe (LIS) leiten.

Hunger nach Anerkennung - 1. Fachtag für Gewaltprävention im Schulalltag

Jugendgewalt in Bremen – Die aktuelle Situation, Hintergründe und Entwicklungen (Holger Münch)

Eine Ballung von Benachteiligungen in der Entwicklung junger Menschen fördert auffälliges Verhalten und begünstigt so genannte „kriminelle Karrieren“ und Gewaltentwicklungen.

In dem Vortrag werden die Situation und die Entwicklung mit dem Schwerpunkt Gewaltkriminalität in Bremen sowie mögliche Ursachen und Gegenstrategien vorgestellt.

Brücken bauen ...für eine Kultur der Anerkennung

Nur gemeinsam können Schule, Eltern, pädagogische Einrichtungen und Institutionen erfolgreich die Zukunft unserer Kinder gestalten. Deshalb haben wir Brücken gebaut zwischen verschiedenen beteiligten Gruppen – LIS, Schattenriss, ZEB/ZEBiS - und wollen gemeinsam eine Plattform gründen, auf der alle an Schule, Hort und Kita beteiligten Gruppen „an einem Strang ziehen“, um das gemeinschaftliche Miteinander zu fördern. Wir laden Sie ein zu unserer ersten  Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Workshops zum Thema Gewaltprävention.

Dabei sollen unterschiedliche fachliche Ansichten und Perspektiven beleuchtet und diskutiert werden. Ein Austausch über Ängste und Vorstellungen von Eltern, Lehrkräften und anderen Pädagogen ist erwünscht. Nur so können wir gemeinsamen den Ursachen von körperlicher und psychischer Gewalt begegnen. Gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung kann nicht verordnet werden. Wir wollen das Thema in Schulen und  Familien nachhaltig im Bewusstsein  verankern, damit Kinder und Jugendliche über alle kulturellen Unterschiede hinweg.

Ratgeber - Eltern und Schule in Bremen

Eine engagierte Teilnahme von Eltern an dem schulischen Lebensweg der Kinder trägt dazu bei, Schule im besten Sinn zu verwirklichen. Je besser Sie und Ihre Schule miteinander kooperieren, umso mehr nützt dies unseren Kindern.

Die Schulgremien wie auch die Fördervereine der Schulen bieten den Erziehungsberechtigten eine Vielzahl von wirkungsvollen Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Die rechtlichen Voraussetzungen regeln das Schulgesetz und das Schulverwaltungsgesetz. Die Gesetzestexte richtig zu interpretieren ist oft mühsam. Auch die Instrumente der Schulverwaltung sind für Laien nicht immer nachzuvollziehen.

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